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20.10.2010 13:26 Uhr - 18:15

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 20.10.2010
Einsätze 2010 >> Wanfried

Gegen 13:30 Uhr wurden die Feuerwehren Wanfried und Eschwege zu einem Öleinsatz auf der Werra alarmiert.

Bei der Fa. Kali und Salz in Heringen sind durch einen technischen Defekt größere Mengen Öl in die Werra gelaufen. Neben den am Oberlauf der Werra ansässigen Feuerwehren in Heringen und Mihla wurden auch die Feuerwehren aus Wanfried und Eschwege zum Einbringen einer Ölsperre in die Werra alarmiert.

Im Bereich des alten Heldraer Sportplatzes wurde im lauf des Nachmittags eine Ölsperre sowie der Ölsanimat der FF Eschwege in Stellung gebracht.

Vor Ort:

  • FF Wanfried:  TLF 16/25; GWN; MZB; MTF
  • FF Eschwege: ELW; GWL; TLF 24/50; Ölsanimat
  • FF Heldra:      LF 8

 

Pressebericht HNA

Artikel publiziert am: 22.10.10
Datum: 24.10.2010 - 11.37 Uhr
Quelle: http://www.hna.de/nachrichten/werra-meissner-kreis/witzenhausen/wehren-bauen-oelsperre-972876.html

Nach Betriebsstörung bei K+S in Heringen

Wehren bauen Ölsperre auf

722.10.1022.10.10|Witzenhausen|1 KommentarFacebook
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Wanfried. Aus Vorsicht, ausgetretenes Öl aus dem K+S-Werk in Heringen könne bis nach Wanfried und Eschwege gelangen, wurde in Heldra eine Ölsperrre aufgebaut. „Bisher ist hier aber noch nichts angekommen“, sagte Wanfrieds Stadtbrandinspektor Dieter Löffler auf Anfrage.

Öl aus dem Standort Wintershall der K+S Kali GmbH im osthessischen Heringen hatte am Mittwoch die Werra verschmutzt. Beim Anfahren einer Turbine im Kraftwerk habe es eine Betriebsstörung gegeben, teilte das Unternehmen aus Kassel mit. Eine „derzeit noch nicht genau bestimmbare Menge“ sei über einen Kühlwasserkanal in die Werra gelangt und habe dort einen Ölfilm gebildet, der in Richtung Landesgrenze trieb. Laut dem Regierungspräsidium Kassel fehlten bis zu 500 Liter Öl. Der größte Teil des Turbinen-Öls war nach Angaben der Polizei auf dem Werksgelände aufgefangen worden, bevor es in den Fluss gelangte. Die Werksfeuerwehr und die Feuerwehr Heringen bauten zusätzlich fünf Ölsperren auf. Vor Heldra sind in Berka und Mihla in Thüringen die nächsten Hindernisse für ein mögliches Durchdringen des Öls aufgebaut. Die Wasserqualität wird jetzt regelmäßig kontrolliert.

Sollte es weiterhin keinen Befund geben, werde man die Sperren am Freitagabend wieder abbauen.


Bilder vom Einsatz

 

Zuletzt geändert am: 24.10.2010 um 11:21

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